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Treffen des 1975er Jahrgangs 2025

Goldenes Abitur: Das macht uns erst einmal nach!

Fünfzig Jahre sind vergangen, seit wir die Reifeprüfung am neusprachlichen Gymnasium Sögel – einen Namen hatte unsere Schule noch nicht – ablegten und doch war es am vergangenen Wochenende, als hätte man erst gestern gemeinsam die Klassenzimmer verlassen. Zum goldenen Abiturjubiläum fanden sich mehr als zwanzig ehemalige Schülerinnen und Schüler und sogar drei ehemalige Lehrer im Schulgebäude ein, die zwar alle durchaus älter, aber keineswegs alt geworden sind. Die Frisuren – besonders der Männer, zu unserer Zeit trug der Mann lang – hatten sich stark verändert, ebenso ließ hier und da die Straffung der geschmeidigen Gesichtshaut etwas nach, aber trotzdem haben wir uns alle auf Anhieb wiedererkannt.

Der Abiturjahrgang 1975 bei der Schulführung

Der Nachmittag begann mit einer eindrucksvollen Führung durch das Schulgebäude, das sich in fünf Jahrzehnten tiefgreifend gewandelt und doch in vielem den vertrauten Charakter bewahrt hat. Besonders die Ausstattung und das Erscheinungsbild der heutigen Schule hinterließen bleibenden Eindruck. Schulleiterin Simone Hilgefort, geboren in unserem Abschlussjahr (!), nahm sich viel Zeit für uns und führte uns nicht nur durch das Schulgebäude, sondern sowohl durch die Aula, die während unserer Schulzeit erbaut wurde, als auch durchs weit nach unserer Zeit entstandene Mehrzweckgebäude.  Mit großer Sachkenntnis und unerschütterlicher Geduld beantwortete sie die vielen Fragen und vermittelte spürbar den Eindruck, mit Leib und Seele für das Hüm-Gym zu brennen. Ein herzliches Dankeschön an sie für diese eindrucksvolle Begegnung.

Der Abend fand seine Fortsetzung im Stammlokal „Lucky“, in dem wir schon vor fünfzig Jahren, allerdings in einem anderen Ambiente, oft zusammengekommen waren. In Gesprächen wandelten wir durch unsere Vergangenheit: vom Umzug aus dem Ludmillenhof in das neue Gebäude, von Klassenfahrten in der Oberstufe, die bleibende Eindrücke hinterließen, und vom Abitur im Klassenverband und in Etappen: Das Mathe-Abi wurde am neusprachlichen Gymnasium bereits nach zwölf Jahren abgelegt. Alte Fotoalben, deren Seiten mittlerweile vergilbt sind, riefen manche Erinnerung wach. Auch Ausgaben der Schülerzeitung „Feudel“ wurden durchblättert – Zeugnisse einer längst vergangenen, politisch durchaus aktiven und absolut nicht vergessenen Zeit.

Leider konnte ausgerechnet eine der Organisatorinnen krankheitsbedingt nicht teilnehmen. Von dieser Stelle senden wir alle nochmals die besten Genesungswünsche und ein großes Dankeschön an sie und die anderen vom Orga-Team für die erfolgreiche Organisation. Der allgemeinen Meinung nach solltet ihr in spätestens fünf Jahren – wir werden nicht jünger –  ruhig wieder aktiv werden.

Geschrieben von Hannelore Pieper-Fiegert